BNI – Das Empfehlungsnetzwerk

BNI steht für Business Network International und ist das weltgrößte Unternehmernetzwerk, das über Empfehlungen funktioniert. Es wurde im Jahr 1985 von Dr. Ivan Misner in den USA gegründet, um Unternehmer, Selbständige, Freiberufler und leitende Angestellte aus verschiedensten Branchen gezielt zu vernetzen. Dabei werden in den sogenannten Chaptern (lokale Gruppen) untereinander Empfehlungen ausgetauscht, die zu Geschäftsabschlüssen führen.

Eine Besonderheit im Empfehlungsnetzwerk BNI sind die wöchentlichen Treffen, die 50-mal im Jahr stattfinden. Dadurch ergibt sich eine Kontinuität und ein Vertrauensverhältnis der Mitglieder untereinander, welches exakt passende Empfehlungen ermöglicht. Das Motto im BNI heißt nicht zuletzt „Givers Gain“ (Wer gibt, gewinnt), denn gibt ein Mitglied eine qualifizierte Empfehlung ab, bringt er oder sie Umsatz ins Chapter und wird bei nächster Gelegenheit auch empfohlen.

Transparenz und Erfolgsmessung bei BNI

Die Umsätze und Empfehlungen sind für jeden im Chapter einsehbar und ermöglichen durch ihre Transparenz die Erfolgsmessung. Da jede Branche im Chapter nur einmal vorhanden sein darf, ist ausgeschlossen, dass sich Unternehmer Konkurrenz machen. Vielmehr sind die BNI-Mitglieder Multiplikatoren, deren gegenseitige Wertschätzung das Empfehlungsmarketing höchst effektiv macht und für Kunden nur Vorteile mit sich bringt.

BNI ist derzeit in 71 Ländern mit über 211.000 Mitgliedern vertreten. Die Organisation ist politisch, religiös und weltanschaulich neutral. In Deutschland und Österreich gibt es das Business Network International seit 2003. Mehr als 10.500 Unternehmer in über 370 Chaptern erwirtschaften mit 397.000 Empfehlungen inzwischen mehr als 650 Millionen Euro Umsatz pro Jahr.

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Bei der Partnerdirektoren-Konferenz 2015 in München sprang ich spontan bei einem Videodreh ein und erzählte über Erfolgsmessung und kreative Vertretungen beim größten Empfehlungsmarketing-Netzwerk der Welt: